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Biographische Verarbeitungen und gesellschaftliche Repräsentationen in Ostdeutschland seit den 1970er Jahren

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„APOLDA - Den Faden weiterspinnen! Forum zu Zeitgeschichte und Zukunftsperspektiven“, 15.06.2024

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APOLDA – die Glockenstadt im Weimarer Land war eine bedeutende Industriestadt. Besonders die Strick- und Wirkwaren sowie die Glockengießereien machten die Stadt über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Das »Thüringische Manchester« gründete sich auf einem selbstbewussten Unternehmertum mit Innovationsgeist, durchlief im Laufe der Zeit aber auch immer wieder wirtschaftliche und politische Umbrüche. Schon zu DDR-Zeiten fanden massive Veränderungen statt: Einparteienherrschaft durch die SED, Planwirtschaft mit Enteignung und Verstaatlichung der privaten Betriebe, neue Plattenbauviertel und verfallene Altbauten in der Innenstadt. Aufschwung und Abschwung zugleich. Mit dem Ende DDR brach nicht nur die Textilindustrie zusammen und tausende Arbeitsplätze gingen verloren, viele Menschen verließen die Stadt. Apolda musste sich einmal mehr neu erfinden. Gemeinsam wollen wir über die Geschichte, die Traditionen, die Brüche und die Zukunft Apoldas sprechen. Welche Chancen und Probleme birgt das historische Erbe der Stadt bis heute?

Die Veranstaltung findet am Samstag, den 15. Juni 2024 im Eiermann-Bau Apolda (Auenstraße 11, 99510 Apolda) statt.

Anmeldung und Kontakt über:

Marie Mohnhaupt
Stiftung Ettersberg
Mail: mohnhaupt@stiftung-ettersberg.de
Mobil: +49 15679341574

Anmeldeschluss ist der 05. Juni 2024

Das Programm können Sie unten downloaden.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Thüringer Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, der Stadt Apolda, dem GlockenStadtMuseum Apolda, der Stiftung Ettersberg und dem Forschungsverbund »Diktaturerfahrung + Transformation«.

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Veröffentlicht am: 05. April 2024, 14:04 Uhr